Stadtwanderung in Innsbruck

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Wir haben genug vom Winter. Es ist kalt, es ist dunkel und wenn der Dauerniesel uns einen Spaziergang erlaubt, drückt der graue Himmel auf die Stimmung. Uns ist klar: Wir müssen hier weg! Aber wohin? Alle Urlaubstage sind schon verplant. Bleibt uns also nur ein Wochenende. Doch was liegt nah genug, um dort für ein Wochenende der stickigen Heizungsluft zu entfliehen? Wo können wir frei atmen und das Schmuddelwetter hinter uns lassen? Innsbruck – schießt es mir durch den Kopf. Das perfekte Postkartenpanorama: malerische Altstadt vor Bergen, blauer Himmel, glitzernde Sonne auf Schneefeldern. Ausgemachte Sache: Wir machen eine Stadtwanderung in Innsbruck.

Hauptstadt der Alpen

Der Zug bringt uns sieben Stunden von Köln direkt in die Berge. Innsbruck nennt sich selbst die Hauptstadt der Alpen und wird diesem Spitznamen voll gerecht. Mitten in den Alpen gelegen, verbindet es alle Annehmlichkeiten der Großstadt mit einer Nähe zur Natur, die ihresgleichen sucht.

Alpenblick am Bahnhof

Schon vor dem Bahnhof beeindruckt Innsbruck seine Besucher mit schönstem Alpenblick.
© Outdoortraum

Schon am Hauptbahnhof begrüßt uns die Nordkette. Auf dem Höhenzug glitzert verheißungsvoll der Schnee, ganz so wie auf der zuvor beschworenen Postkartenidylle. Gegenüber ragt der Patscherkofel auf und, einmal den Kopf gewendet, entdecken wir auch den Bergisel mit der berühmten Skischanze, die wir von der alljährlichen 4-Schanzen-Tournee kennen.

Bergiselschanze

Die Bergiselschanze ragt hoch über Innsbruck auf.
© Outdoortraum

Banker in den Bergen

Bei diesem Anblick gibt es für uns kein Halten mehr: Schnell das Gepäck in der Frühstückspension abgeladen und dann auf zum Gipfelsturm! Der gehen wir allerdings in Anbetracht unseres umfangreichen Programms für das Wochenende mit der Gondel an. Wohl einzigartig kann man in Innsbruck direkt vom Zentrum aus mit der Seilbahn losfahren. In ein paar Minuten ist man auf über 2.000 Metern mitten in den Bergen auf der Nordkette.

Plötzlich Alpen

Eben noch in der Innenstadt – plötzlich mitten in den Alpen.
© Outdoortraum

In der Gondel stehen Skifahrer in voller Montur neben Bankern, die ihre Mittagspause auf der Höttinger Alm verbringen wollen. Wovon wir immer geträumt haben, wird in Innsbruck wahr: Bergidylle mitten in der Großstadt!

Mittagspause mal anders

So kann man seine Mittagspause natürlich auch verbringen …
© Outdoortraum

Liebe deine Stadt

Wieder im Zentrum angekommen, setzen wir unsere Stadtwanderung in Innsbruck fort. Die historische Altdtadt bezaubert uns. Mittlerweile hat die Dämmerung eingesetzt und gelbe Straßenlaternen erleuchten die engen Gassen. Am Ende einer jeden Straßenflucht schauen wir auf einen schneebedeckten Gipfel.

Alpine Straßen

Am Ende fast jeder Straße sieht man die Berge.
© Outdoortraum

Unter dem Goldenen Dachl stehend – eine mittelalterliche Atrtraktion Innsbrucks – sehen wir wieder die Skischanze am Bergisel. Wir schauen uns an und sind verliebt – in einander und in diese wunderschöne Stadt, die uns Outdoor-Fans zu begeisterten Städtern macht.

Olympisches Feuer auf dem Bergisel

Das olympische Feuer auf dem Bergisel.
© Outdoortraum

Tipps für unterwegs

Wer ebenfalls ein kompaktes Innsbruck-Wochenende erleben möchte, dem sei die InnsbruckCard empfohlen. Mit diesem Touristenpass, der in jeder Touristeninformation verkauft wird, sind viele Museumseintritte inklusive. Noch interessanter allerdings: Mit der InnsbruckCard fährt man gratis mit dem Nahverkehr und mit allen Gondeln!

Die Patscherkofelbahn

Die altehrwürdige Patscherkofelbahn bringt uns hinauf auf Innsbrucks Hausberg.
© Outdoortraum

Übrigens ist Innsbruck auch gut ans Netz der Bahn angeschlossen. Je nach Ausgangspunkt ist die Zugfahrt zwar lang, lohnt sich aber. Wir sind zum Beispiel morgens um sieben Uhr in Köln losgefahren und waren mittags da. So hatten wir noch einen lohnenden Ankunftstag für unsere Stadtwanderung in Innsbruck.

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